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Es blüht eine Rose zur Weihnachtszeit - klicken für größeres Bild
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Titel Es blüht eine Rose zur Weihnachtszeit
Kategorie Blasorchester/HaFaBra
Unterkategorie Weihnachtliche Musik (Orchesterbesetzung)
Besetzung Ha (Blasorchester); Voc (Gesang)
Besetzungsart/Infos Solo f. 1Voc; / (oder); Chor (Chor); [ (optional); adlib (ad libitum); ]
Format/Umfang PrtStm (Partitur und Stimmen)
Verlags-Artikelnr. Kl 2184
Erscheinungsjahr 2013
Verkaufspreis 85,00 EUR (inkl. 10 % österr. USt.)
Komponist Stolz, Robert
Textdichter Hertha, Kurt
Arrangeur Andraschek, Siegmund
Dauer 2:52
Zusatzinfo/Inhalt Wir haben es hier ziemlich sicher mit einem Spätwerk von Robert Stolz zu tun. Sein "Christrosenlied", das keine Opuszahl trägt, lässt die Entstehungszeit als fraglich erscheinen und nur eine Zuordnung nach dem Veröffentlichungsjahr ermöglicht eine ungefähre Zuordnung. Das Lied ist 1967 in München erschienen.
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Programmnotizen: Ergänzungstext

„Es blüht eine Rose zur Weihnachtszeit“ - Zur Geschichte des Christrosenliedes und zur Bearbeitung von Siegmund Andraschek

„Es blüht eine Rose zur Weihnachtszeit“, auch als Christrosenlied bekannt, gehört zu den deutschsprachigen Weihnachtsliedern des 20. Jahrhunderts. Der Text stammt von Kurt Hertha, die Musik von Robert Stolz. Im Mittelpunkt steht die Christrose, die trotz Frost und Schnee blüht. Sie wird zum Sinnbild für Hoffnung, Frieden und neues Leben in der dunklen Jahreszeit.

• Entstehung und historische Einordnung

Das Lied ist kein überliefertes Volkslied im engeren Sinn und auch kein historischer Kirchenchoral. Es entstand vielmehr im Umfeld der populären deutschsprachigen Unterhaltungsmusik. Robert Stolz, der vor allem durch Operetten, Filmmusik und eingängige Lieder bekannt wurde, verbindet eine weit singbare Melodie mit einer klaren, bildhaften Textaussage. Die genaue Entstehungs- und Erstaufführungsgeschichte ist in frei zugänglichen Quellen allerdings nur unvollständig dokumentiert. Gesichert ist die Verbindung von Kurt Hertha als Textautor und Robert Stolz als Komponist.

• Rezeption als Weihnachtslied

In der heutigen Konzertpraxis wird das Werk regelmäßig in Advents- und Weihnachtsprogrammen aufgeführt. Es steht dabei häufig neben traditionellen Chorälen, internationalen Weihnachtsliedern sowie Werken aus Operette und Unterhaltungsmusik. Seine anhaltende Wirkung beruht vor allem auf der leicht erfassbaren Melodie, der verständlichen Sprache und der Verbindung von besinnlicher und festlicher Stimmung.

Die Bearbeitung von Siegmund Andraschek

Die Bearbeitung von Siegmund Andraschek für Bariton-Solo, Chor ad libitum und Blasorchester überträgt das Lied in einen größeren konzertanten Rahmen. Die optionale Verwendung des Chores ermöglicht unterschiedliche Besetzungen. Das Werk kann ausschließlich mit Bariton und Blasorchester, mit zusätzlichem Chor oder in einer stärker chorisch geprägten Variante aufgeführt werden. Dadurch eignet es sich sowohl für Blasorchester allein als auch für gemeinsame Projekte mit Kirchen-, Männer- oder gemischten Chören..

• Musikalische und interpretatorische Aspekte

Der Bariton übernimmt die persönliche und erzählerische Ebene des Liedes. Eine klare Artikulation und eine natürliche Phrasierung sind besonders wichtig, da die Wirkung wesentlich aus dem Text hervorgeht. Die musikalische Gestaltung sollte den Gegensatz zwischen winterlicher Kälte und der Hoffnung symbolisierenden Rose nachvollziehbar machen. Der Solist sollte den Text nicht überdramatisieren, sondern ihn konzentriert und verständlich vermitteln.

• Die Rolle des Chores

Der Chor erweitert die individuelle Aussage zu einer gemeinschaftlichen Botschaft. Er kann den Solisten unterstützen, einzelne Passagen übernehmen oder die musikalischen Höhepunkte verstärken. Sein Einsatz verlangt eine sorgfältige Abstimmung mit dem Bariton und dem Orchester. Da der Chor ad libitum vorgesehen ist, kann die musikalische Leitung seine Funktion an die jeweilige Besetzung und den Charakter der Aufführung anpassen.

•Bedeutung für das Blasorchester

Das Blasorchester schafft die klangliche Grundlage und erweitert die ursprüngliche Liedmelodie durch eine differenzierte Instrumentation. Holzbläser können die lyrische Seite hervorheben, Hörner und tiefe Blechbläser für Wärme und Fundament sorgen. Trompeten und höheres Blech setzen festliche Akzente. Eine ausgewogene Dynamik ist entscheidend, damit die Gesangsstimme stets verständlich bleibt und der Orchestersatz nicht zu dominant wirkt.

• Künstlerische Bedeutung

Künstlerisch bedeutsam ist die Verbindung von populärem Weihnachtslied und moderner Bearbeitung für Blasorchester. Andrascheks Fassung bewahrt die ursprüngliche Aussage, erweitert sie jedoch zu einem Gemeinschaftswerk für Solostimme, Chor und Instrumentalensemble. Das Christrosenlied findet dadurch seinen Platz zwischen traditioneller Weihnachtsmusik, populärer Liedkultur und zeitgemäßem Blasorchesterrepertoire...

• Neben der musikalischen Gestaltung spielt auch die Auswahl der Aufführungsorte und das Einfügen in thematisch passende Konzertprogramme eine entscheidende Rolle für die Wirkung des Christrosenliedes. Insbesondere in Kirchen, Kulturzentren und bei festlichen Anlässen im Advent bietet das Werk eine Bereicherung, da es sowohl besinnliche als auch festliche Elemente miteinander verbindet. Die einfache Struktur und die klar verständliche Textgestaltung erleichtern zudem die Einbindung in Schul- und Laienkonzerte, wodurch das Lied eine breite Verbreitung und Akzeptanz erfährt. Die Kombination aus Solostimme, Chor und Blasorchester ermöglicht zudem flexible Besetzungen, die sich an die jeweiligen Möglichkeiten und Rahmenbedingungen der Klangkörper anpassen lassen. Dadurch trägt das Christrosenlied zur Erweiterung des Repertoires bei und unterstützt die Konzertplanung durch seine Vielseitigkeit. •

Text: © musicainfo.net (KI)

Quellen/Sources:
Kolpingsfamilie Ketsch — „Weihnachtsgrüße“ (24.12.2025)
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Format/Umfang EUR
Es blüht eine Rose zur Weihnachtszeit - hier klicken Es blüht eine Rose zur Weihnachtszeit (Blasorchester; Gesang), Partitur und Stimmen 85,00
Im Kräftereich - hier klicken Im Kräftereich, Audio-CD

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