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Unter vier Augen - Notenbeispiel
Notenbeispiel
Titel Unter vier Augen
Kategorie Blasorchester/HaFaBra
Unterkategorie Konzertwalzer
Besetzung Ha (Blasorchester)
Besetzungsart/Infos Polka mazur
Format/Umfang PrtStm (Partitur und Stimmen)
Verlags-Artikelnr. KL 2216
Erscheinungsjahr 2013
Verkaufspreis 85,00 EUR (inkl. 10 % österr. USt.)
Komponist Hellmesberger, Josef 1855-1907
Arrangeur Reinau, Thorsten
Werkeverzeichnis op.15
Schwierigkeitsgrad 2
Selbstwahlliste-Grad A1 (Einstufung Österreich Stufe A); PWM-at (Literaturliste Polka, Walzer, Marsch)
Dauer 4:22
Zusatzinfo/Inhalt Die Polka Mazur op. 15 „Unter vier Augen“ von Josef Hellmesberger jun. ist ein Werk der Wiener Tanzmusik des 19. Jahrhunderts, das ursprünglich für Streichorchester komponiert wurde. Thorsten Reinau bearbeitete es für Unterstufenblasorchester und passte die Instrumentierung an junge Ensembles an. Mit einer Spieldauer von etwa 4 ½ Minuten und dem Schwierigkeitsgrad A eignet sich das Stück für Schulkonzerte und Wertungsspiele. Die Bearbeitung fördert musikalische Grundfertigkeiten wie Intonation und Ensemblespiel und bereichert das Repertoire junger Blasorchester durch historische Musikliteratur.

(© musicainfo.net)
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Unter vier Augen – Eine Polka Mazur von Josef Hellmesberger jun. in der Bearbeitung für Unterstufenblasorchester

Die Polka Mazur op. 15 „Unter vier Augen“ von Josef Hellmesberger jun. ist ein charakteristisches Werk des Wiener Tanz- und Unterhaltungsrepertoires des späten 19. Jahrhunderts. Ursprünglich für Streichorchester komponiert, wurde das Stück durch die Bearbeitung von Thorsten Reinau für Unterstufenblasorchester zugänglich gemacht. Diese Adaption verbindet historische Authentizität mit pädagogischer Relevanz und ermöglicht jungen Musikerinnen und Musikern, ein anspruchsvolles, aber altersgerecht aufbereitetes Werk zu erarbeiten. Mit einer Aufführungsdauer von etwa vier einhalb Minuten eignet sich „Unter vier Augen“ ideal für Konzertprogramme junger Ensembles.

• Entstehung und Bedeutung des Originalwerks

Josef Hellmesberger jun. entstammte einer bedeutenden Musikerfamilie und prägte als Komponist, Dirigent und Violinist das Wiener Musikleben. Seine Polka Mazur op. 15 entstand im Kontext der lebendigen Tanzmusiktradition der Donaumonarchie. Das Werk verbindet elegante Melodieführung mit rhythmischer Lebendigkeit und ist durch die typischen Mazurka-Elemente geprägt, wie den betonten zweiten oder dritten Schlag. Ursprünglich für Streichorchester geschrieben, spiegelt es den Zeitgeist wider und war sowohl für bürgerliche Salons als auch für größere Konzertveranstaltungen geeignet. Hellmesbergers Fähigkeit, anspruchsvolle Unterhaltungsmusik zu schaffen, die zugleich musikalische Tiefe besitzt, zeigt sich in diesem Werk besonders deutlich.

Die Bearbeitung von Thorsten Reinau für Unterstufenblasorchester

Thorsten Reinau hat „Unter vier Augen“ für Blasorchester der Unterstufe arrangiert und dabei den Schwierigkeitsgrad A gewählt. Die Bearbeitung bewahrt die Originalmelodien und harmonischen Strukturen, passt die Instrumentierung jedoch an die Möglichkeiten junger Ensembles an. Besonders hervorzuheben sind die klare Stimmführung in den Holz- und Blechbläsern sowie die rhythmisch stabilisierende Begleitung in den Tiefbläsern und Schlaginstrumenten. Komplexe Passagen des Originals wurden vereinfacht, ohne den musikalischen Charakter zu verlieren. Dies ermöglicht es jungen Musikerinnen und Musikern, sich auf Intonation, Artikulation und Ensemblespiel zu konzentrieren.

• Pädagogische Aspekte

Die Bearbeitung ist nicht nur musikalisch, sondern auch pädagogisch durchdacht. Durch die klare Stimmverteilung und wiederkehrende Motive wird das Zuhören und Zusammenspiel gefördert. Die Probearbeit kann sich auf rhythmische Präzision und dynamische Abstimmung konzentrieren, was die Ensembleentwicklung unterstützt. Die lebendige Melodik und die kurze Spieldauer von etwa vier einhalb Minuten machen das Stück zu einem motivierenden Projekt für junge Ensembles. Es eignet sich sowohl für Wertungsspiele als auch für Schul- oder Vereinskonzerte und bereichert das Repertoire für Unterstufenblasorchester um ein historisches Werk, das den Übergang von klassischer zu moderner Blasmusik aufzeigt.

• Aufführungsdauer und Einsatzmöglichkeiten

Mit einer Aufführungsdauer von etwa vier einhalb Minuten ist die Bearbeitung ideal für Konzertprogramme, bei denen kurze, prägnante Stücke gewünscht sind. Die kompakte Form ermöglicht es, das Werk in Probenphasen effizient zu erarbeiten und in Kombination mit anderen Stücken aufzuführen. Besonders eignet es sich für Schulkonzerte und Jugendmusikfeste als Beispiel für historische Tanzmusik, die jungem Publikum zugänglich gemacht wird. Aufgrund des Schwierigkeitsgrads A und der klaren Struktur ist das Stück auch für Wettbewerbe geeignet. Zudem lässt es sich gut in Themenkonzerte einbinden, etwa im Rahmen von Programmen zur Wiener Musikgeschichte oder zur Entwicklung der Polka.

• Thorsten Reinaus Bearbeitung von „Unter vier Augen“ verbindet historische Authentizität mit pädagogischer Praktikabilität. Sie ermöglicht jungen Musikerinnen und Musikern, ein Werk der Wiener Klassik kennenzulernen, das technisch machbar, aber musikalisch anspruchsvoll ist. Gleichzeitig bereichert es das Repertoire der Blasmusikszene um ein Stück, das sowohl unterhaltsam als auch lehrreich ist. Die Bearbeitung unterstreicht, wie historische Werke durch sinnvolle Adaptionen für neue Generationen von Musikerinnen und Musikern lebendig gehalten werden können. Sie zeigt, dass auch junge Ensembles Zugang zu qualitativ hochwertiger Musikliteratur haben können, wenn diese entsprechend aufbereitet wird. •

Text: musicainfo.net (KI)
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Format/Umfang EUR
Unter vier Augen - hier klicken Unter vier Augen (Blasorchester), Partitur und Stimmen 85,00
Unter vier Augen - hier klicken Unter vier Augen (Blasorchester), Partitur 27,00
Im Kräftereich - hier klicken Im Kräftereich, Audio-CD

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