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Gruss aus Bosnien (Bosna selamlik) - klicken für größeres Bild
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Gruss aus Bosnien (Bosna selamlik) - Notenbeispiel
Notenbeispiel
Titel Gruss aus Bosnien (Bosna selamlik)
Kategorie Blasorchester/HaFaBra
Unterkategorie Konzertmarsch
Besetzung Ha (Blasorchester)
Format/Umfang PrtStm (Partitur und Stimmen)
Verlags-Artikelnr. KL 1980
Erscheinungsjahr 2007
Verkaufspreis 49,00 EUR (inkl. 10 % österr. USt.)
Komponist Wagnes, Eduard
Arrangeur Scherzer, Eduard
Werkeverzeichnis op.101
Schwierigkeitsgrad 3+
Zusatzinfo/Inhalt Der Marsch „Gruss aus Bosnien“ von Eduard Wagnes, zusammen mit seiner Bearbeitung durch Eduard Scherzer, ist mehr als nur ein Stück militärischer Musik. Er ist ein bedeutendes kulturelles Dokument, das historische Ereignisse, nationale Identitäten und militärische Traditionen miteinander verwebt. Durch seine Verwendung im Rahmen des österreichischen Fernmeldebataillons 1 und bei der Wachablöse des bosnisch-herzegowinischen Infanterieregiments 1 verbleibt der Marsch ein wichtiger Bestandteil des kollektiven Gedächtnisses und der kulturellen Identität, sowohl der militärischen Einheiten als auch der Region Bosnien-Herzegowina.
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Der Marsch „Gruss aus Bosnien“ von Eduard Wagnes: Musikalisches Erbe und historische Signifikanz

Der Marsch „Gruss aus Bosnien“, komponiert von Eduard Wagnes, ist ein herausragendes Beispiel für militärische Musik und ihre tiefgehende Verbindung zu historischen Ereignissen und kulturellen Identitäten. Wagnes, damals Kapellmeister der Zweier-Bosniaken, schuf diesen Marsch als Ehrung für die Truppen, die am 7. Juni 1916 während des Ersten Weltkriegs bei der Schlacht am Monte Meletta-Fior kämpften. Dies war nicht nur ein musikalisches Werk; es wurde auch zum Symbol eines spezifischen militärischen Stolzes und zur Feier der Leistungen, die viele Soldaten in dieser herausfordernden Zeit erbrachten.

Der „Gruss aus Bosnien“ wurde in einem spezifischen historischen Kontext geschrieben, als Bosnien und Herzegowina unter dem Einfluss der Habsburger Monarchie standen. Die Region hatte eine tragisch wechselvolle Geschichte erlebt, und der Marsch reflektiert sowohl die militärische Tradition als auch das kulturelle Erbe, das mit der dortigen Identität verbunden ist. Wagnes' Werk würdigt nicht nur die Bosniaken, sondern auch die Männlichkeit und den Mut, die mit dem soldatischen Leben einhergehen. Der ursprünglich als „Meletta-Marsch“ benannte Komposition zollt den gefallenen Soldaten, die während eines entscheidenden Kampfes ihr Leben ließen, Respekt.

Besonders bedeutend ist die Rolle des Marsches als Traditionsmarsch des österreichischen Fernmeldebataillons 1 in Villach. In dieser Funktion dient der Marsch nicht nur als Teil von Paraden und offiziellen Anlässen, sondern auch als ein kulturelles Bindeglied, das die Geschichte und Traditionen der dort stationierten Einheiten lebendig hält. Der Einsatz des Marsches bei feierlichen Anlässen nährt das Gemeinschaftsgefühl innerhalb des Bataillons, während gleichzeitig die historischen Wurzeln gewürdigt werden.

Bearbeitung für Blasorchester durch Eduard Scherzer

Die Bearbeitung des Marsches durch Eduard Scherzer trägt dazu bei, die musikalische Interpretation des Werkes kontinuierlich zu bereichern. Scherzer, selbst ein versierter Komponist und Arrangeur, schaffte es, die charakteristischen Melodien und Rhythmen des Originals für ein Blasorchester aufzubereiten, wodurch der Marsch einen breiteren Rahmen für Aufführungen, sowohl in militärischen als auch in zivilen Kontexten, erhielt. Durch diese Bearbeitung wird das Werk für eine neue Generation von Musikern und Zuhörern zugänglich gemacht.

Zusätzlich zur Verwendung im Fernmeldebataillon findet der Marsch auch bei Zeremonien wie der Wachablöse des bosnisch-herzegowinischen Infanterieregiments 1 in Wien Anwendung. Diese Zeremonien sind nicht nur militärische Protokolle, sondern verkörpern auch eine Form des kulturellen Gedenkens und der Ehrung der Vergangenheit. Die Ausführung des „Gruss aus Bosnien“ in diesem Kontext schafft eine Brücke zwischen den historischen Errungenschaften dieses Regiments und der heutigen militärischen Identität.

Musikalisch gesehen hat der Marsch auch eine tiefere, kulturelle Bedeutung für Bosnien-Herzegowina. Der „Bosna Selamljik“ (in etwa „Bosnischer Gruß“) symbolisiert die Verbundenheit der Menschen in dieser Region und die Mischung ihrer kulturellen Traditionen. Durch die Komposition und die damit verbundene militärische Geschichte wird die komplexe Identität Bosniens und seiner Bewohner reflektiert. Der Marsch steht für Hoffnung, Erinnerung und Ehre und trägt dazu bei, die jahrhundertealten Traditionen und das kulturelle Erbe der Region lebendig zu halten.

Quelle/Source: musicainfo.net (KI)

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