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Titel Aus der Liederstadt
Kategorie Blasorchester/HaFaBra
Unterkategorie Konzertmarsch
Besetzung Ha (Blasorchester)
Format/Umfang PrtStm (Partitur und Stimmen)
Verlags-Artikelnr. KL 2326
Erscheinungsjahr 2026
Komponist Fucik, Julius
Arrangeur Ebner, Stefan
Zusatzinfo/Inhalt Ein Konzertmarsch der etwas anderen Art des großen Marschkönigs Julius Fucik. In diesem Liedermarsch beschreibt der Komponist die Liederstadt Wien und seine Bewohner. Gekonnt baut er im Trio die bekannten Wienerlieder "Wann der Hahn kraht in der Fruah", "A so a Räuscherl" und "Nur a Bier will i hab'n" ein und beschreibt so auch das gesellige Treiben der Wiener beim Heurigen.

(© Kliment)
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Programmnotizen: Ergänzungstext

Der Konzertmarsch „Aus der Liederstadt“ von Julius Fučík in der Bearbeitung von Stefan Ebner

Der Konzertmarsch „Aus der Liederstadt“ von Julius Fučík, arrangiert für eine moderne Blasmusikbesetzung von Stefan Ebner, stellt eine musikalische Hommage an die Wiener Lieder- und Heurigenkultur dar. Fučík, der als „Marschkönig“ bekannt wurde, schuf mit diesem Werk eine Verbindung zwischen der traditionellen Marschmusik und dem lebendigen Wiener Volksliedgut. Die Bearbeitung von Ebner überträgt diese musikalische Tradition in eine zeitgemäße Form und macht sie für heutige Blasorchester zugänglich.

Musikalische Gestaltung des Marsches

Der Marsch folgt der klassischen Form eines Konzertmarsches, der durch ein eingängiges Hauptthema und eine straffe Instrumentierung geprägt ist. Die moderne Bearbeitung von Stefan Ebner berücksichtigt die Klangmöglichkeiten heutiger Blasorchester und betont dabei die klangliche Vielfalt und Dynamik. Besonders auffällig ist der Einsatz von Holz- und Blechblasinstrumenten, die dem Werk eine lebendige und farbenfrohe Klangpalette verleihen. Die rhythmische Prägnanz und die melodische Klarheit des Marsches unterstreichen seinen konzertanten Charakter.

Die Wienerlieder im Trio

Ein zentrales Merkmal des Marsches ist die Einbindung dreier bekannter Wienerlieder im Trio:
- „Wann der Hahn kraht in der Fruah“
- „A so a Räuscherl“
- „Nur a Bier will i hab’n“

Diese Lieder sind tief in der Wiener Volksmusik verwurzelt und spiegeln das gesellige und lebensfrohe Wesen der Wiener Bevölkerung wider. Im Arrangement von Ebner werden die Melodien nicht einfach zitiert, sondern harmonisch und rhythmisch so in die musikalische Struktur integriert, dass sie den Charakter des Marsches bereichern. Die Lieder erscheinen dabei nicht als bloße Einlagen, sondern als organischer Bestandteil des Trios, was dem Werk eine besondere Wiener Note verleiht.

Das Wiener Lebensgefühl und die Heurigenkultur

Die Wahl der Lieder und ihre musikalische Umsetzung vermitteln ein authentisches Bild des Wiener Lebensgefühls. Die Heurigenkultur, ein zentraler Bestandteil des Wiener Alltags, wird durch die Lieder „A so a Räuscherl“ und „Nur a Bier will i hab’n“ symbolisiert. Diese Stücke stehen für Geselligkeit, Gemütlichkeit und den Genuss des einfachen Lebens – Werte, die in den Wiener Heurigen seit jeher gepflegt werden. Der Marsch transportiert somit nicht nur musikalische, sondern auch kulturelle Elemente und schafft eine Verbindung zwischen der traditionellen Wiener Musik und der modernen Blasmusikpraxis.

Einordnung in die Wiener Musiktradition

Julius Fučík, obwohl tschechischer Herkunft, war stark von der österreichischen Marschtradition beeinflusst. Mit „Aus der Liederstadt“ knüpft er an die Wiener Marschmusik an, die durch Komponisten wie Johann Strauss oder Eduard Strauß geprägt wurde. Das Arrangement von Stefan Ebner setzt diese Tradition fort und macht das Werk für heutige Blasorchester zugänglich. Es zeigt, wie zeitlose Melodien und kulturelle Motive durch moderne Bearbeitungen neu interpretiert werden können, ohne ihren ursprünglichen Charme zu verlieren.

Der Konzertmarsch „Aus der Liederstadt“ ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie traditionelle musikalische Elemente in eine moderne Form überführt werden können. Durch die Einbindung der Wienerlieder und die Betonung des Wiener Lebensgefühls wird der Marsch zu einem kulturellen Spiegelbild der Stadt. Stefan Ebners Arrangement trägt dazu bei, dass das Werk sowohl für Musiker als auch für das Publikum eine Bereicherung darstellt und die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart auf musikalische Weise erlebbar macht.

Text: musicainfo.net (KI)
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