Musikverlag Kliment
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Im Kahlenbergerdörfel - klicken für größeres Bild
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Im Kahlenbergerdörfel - Notenbeispiel
Notenbeispiel
Titel Im Kahlenbergerdörfel
Kategorie Blasorchester/HaFaBra
Unterkategorie Polka
Besetzung Ha (Blasorchester)
Besetzungsart/Infos Polka francaise
Format/Umfang DirStm (Direktionsstimme und Stimmen)
Verlags-Artikelnr. KL 296
Verkaufspreis 49,00 EUR (inkl. 10 % österr. USt.)
Komponist Fahrbach, Philipp der Jüngere
Arrangeur Kliment, Hans
Schwierigkeitsgrad 2
Selbstwahlliste-Grad A1 (Einstufung Österreich Stufe A); PWM-at (Literaturliste Polka, Walzer, Marsch)
Dauer 4:10
Zusatzinfo/Inhalt Die Polka française „Im Kahlenbergerdörfel“ (op. 340) von Philipp Fahrbach d. J. ist ein klassisches Werk der Wiener Tanzmusik des 19. Jahrhunderts. Ursprünglich für Salonorchester komponiert, wurde sie von Hans Kliment für Blasorchester der Unterstufe bearbeitet. Das Stück eignet sich für Konzertprogramme von Blasmusikkapellen, Schulorchesterkonzerten und Musikschulvorspielen und vermittelt jungen Musikern ein Gefühl für das gemeinsame Musizieren im Ensemble.

(© musicainfo.net)
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Programmnotizen: Ergänzungstext

Im Kahlenbergerdörfel – Eine Polka française von Philipp Fahrbach d. J. und ihre Bearbeitung für Blasorchester der Unterstufe durch Hans Kliment

Die Polka française „Im Kahlenbergerdörfel“ (op. 340) von Philipp Fahrbach d. J. zählt zu den bekanntesten Werken der Wiener Tanzmusik des 19. Jahrhunderts. Philipp Fahrbach d. J. (1843–1894), ein österreichischer Komponist und Dirigent, entstammte einer Musikerfamilie und prägte mit seinen lebendigen und eingängigen Tanzkompositionen die musikalische Unterhaltungskultur seiner Zeit. Die Polka française, eine elegante und rhythmisch betonte Tanzform, erlebte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts große Beliebtheit und wurde häufig in Salons und Ballsälen aufgeführt.

„Im Kahlenbergerdörfel“ ist ein charakteristisches Beispiel für Fahrbachs Stil. Das Werk verbindet französische Leichtigkeit mit wienerischem Charme und besticht durch klare Melodieführung, rhythmische Präzision und eine eingängige, tanzbare Struktur. Ursprünglich für Salonorchester komponiert, fand die Polka schnell Verbreitung in gesellschaftlichen Kreisen und ist bis heute ein beliebtes Repertoirestück für Orchester, die sich der Pflege klassischer Tanzmusik widmen. Aufführungen durch renommierte Ensembles wie das Nuremberg Symphony Orchestra unter der Leitung von Christian Simonis belegen die anhaltende Popularität des Werkes.

Hans Kliments Bearbeitung für Blasorchester der Unterstufe

Die Bearbeitung von Hans Kliment für Blasorchester der Unterstufe macht das Stück für junge Musiker und Blasmusikkapellen zugänglich. Kliment, ein erfahrener Arrangeur und Komponist im Bereich der Blasmusik, hat die Originalpartitur so angepasst, dass sie den technischen und klanglichen Möglichkeiten von Jugendblasorchestern entspricht. Die Bearbeitung ist für einen Schwierigkeitsgrad von 2 konzipiert und eignet sich damit besonders für junge Musiker, die erste Erfahrungen im Ensemblespiel sammeln.

Die Instrumentierung der Bearbeitung ist auf ein typisches Blasorchester der Unterstufe zugeschnitten, das aus Holz- und Blechblasinstrumenten sowie Schlagwerk besteht. Die Stimmen sind so angelegt, dass auch weniger erfahrene Musiker sie bewältigen können. Komplexe Passagen des Originals wurden vereinfacht, ohne den Charakter der Polka zu verändern. Dies ermöglicht es den jungen Musikern, sich auf Rhythmus, Dynamik und das Zusammenspiel im Ensemble zu konzentrieren.

Ein weiterer Vorteil der Bearbeitung liegt in ihrem pädagogischen Ansatz. Kliment hat die Partitur so gestaltet, dass sie klare Phrasierungen, überschaubare Tonumfänge und eine deutliche Betonung der rhythmischen Struktur bietet. Dies erleichtert die Probenarbeit mit Jugendlichen und fördert das Verständnis für die musikalischen Besonderheiten der Polka française. Gleichzeitig eignet sich das Stück ideal für Konzertprogramme von Blasmusikkapellen, Schulorchesterkonzerten oder Musikschulvorspielen. Es vermittelt den jungen Musikern ein Gefühl für die Wiener Tanzmusik und fördert das gemeinsame Musizieren im Ensemble.

Die Notenausgabe der Bearbeitung ist über verschiedene Musikverlage erhältlich, darunter der Musikverlag Johann Kliment, der sich auf Blasmusik spezialisiert hat. Die Verfügbarkeit der Noten ermöglicht es Dirigenten und Musiklehrern, das Werk leicht in ihr Repertoire aufzunehmen und damit die musikalische Ausbildung junger Musiker zu bereichern.

• Zusammenfassend bietet die Polka française „Im Kahlenbergerdörfel“ in der Bearbeitung von Hans Kliment Blasorchestern der Unterstufe eine pädagogisch wertvolle und musikalisch anspruchsvolle Möglichkeit, sich mit der Tradition der Wiener Tanzmusik auseinanderzusetzen. Die Kombination aus Fahrbachs eingängiger Melodik und Kliments sachkundiger Bearbeitung macht das Werk zu einem klassischen Repertoirestück für junge Blasorchester. Es eignet sich sowohl für die Ausbildung als auch für die Aufführungspraxis und vermittelt den Musikern ein Verständnis für die stilistischen Merkmale der Polka française. •

Text: musicainfo.net (KI)

Quellen/Sources:
Kliment Musiverlag: Im Kahlenbergerdörfel
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