Musikverlag Kliment
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Kaiserwalzer (Empereur Valse) - klicken für größeres Bild
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Kaiserwalzer (Empereur Valse) - Notenbeispiel
Notenbeispiel
Titel Kaiserwalzer (Empereur Valse)
Kategorie Blasorchester/HaFaBra
Unterkategorie Konzertwalzer
Besetzung Ha (Blasorchester)
Format/Umfang PrtStm (Partitur und Stimmen)
Verlags-Artikelnr. KL 335
Erscheinungsjahr 1997
Verkaufspreis 126,00 EUR (inkl. 10 % österr. USt.)
Komponist Strauss, Johann Sohn
Arrangeur Kliment, Hans
Werkeverzeichnis Op.437
Schwierigkeitsgrad 4
Dauer 11:20
Zusatzinfo/Inhalt Der Titel Kaiserwalzer hat so manches Rätsel aufgegeben: ist es eine Verbeugung vor dem regierenden österreichischen Monarchen Franz Joseph I, oder handelt es sich um eine Widmung an den deutschen Kaiser. Der ursprüngliche Titel des Walzers lautete Hand in Hand und bezog sich auf die Allianz zwischen dem Deutschen Reich und der Donaumonarchie. Noch vor der Uraufführung wurde er geändert. Die Bedeutung blieb die gleiche. Allerdings bezog diese sich nun auf die beiden Kaiser Wilhelm II. und Franz Joseph I. die politisch verbündet waren und einen gemeinsamen außenpolitischen Weg gingen. Nur wenige Tage zuvor war diese Allianz anlässlich eines Besuchs des österreichischen Kaisers in Berlin bekräftigt worden.

Schon am 11. November 1889 wurde der Walzer den Wienern im Ronacher von Carl Michael Ziehrer erstmals zu Gehör gebracht. Ziehrer hatte den Kaiserwalzer nach einem Klavierauszug instrumentiert und damit das Missfallen von Strauss erregt. Am 24. November – im Rahmen eines Benefizkonzertes seines Bruders Eduard – stellte der Komponist als Dirigent der Strauss-Kapelle seinen Walzer dem Wiener Publikum in der „originalen Instrumentation“ vor. Das Konzert fand im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins statt, der Kaiserwalzer wurde umjubelt und musste wiederholt werden.

(Kliment)

Prt

PicFlt
Flt
Ob
Fag/BClr
EsClr
Clr 1,2,3
SSax
ASax
TSax
BSax

Flh 1,2
Trp 1,2,3
BsTrp
Tnh 1,2,3
Hrn in F+Eb 1,2,3,4
Trb in C 1,2,3 (BC)
Trb in Bb 1,2,3 (BC+TC)
Brt in C (BC)
Brt in Bb (BC+TC)
EsTub (BC+TC)
BTub (BC+TC)
Tub in C 1,2

SD
BD
MCym
Tmp
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Programmnotizen: Ergänzungstext

Der Kaiserwalzer von Johann Strauss Sohn (op. 437) und seine Bearbeitung für Blasorchester durch Hans Kliment

Der Kaiserwalzer (op. 437) zählt zu den bedeutendsten Werken der Wiener Walzertradition und wurde von Johann Strauss Sohn im Jahr 1889 komponiert. Ursprünglich unter dem Titel „Hand in Hand“ entstanden, erhielt das Werk später seinen heutigen Namen. Die Uraufführung fand am 19. Oktober 1889 im Berliner Konzertsaal Königsbau statt. Der Kaiserwalzer entstand in einer Zeit, in der Strauss bereits als einer der herausragendsten Vertreter der Wiener Walzermusik galt. Sein Werk ist geprägt von eleganter Melodieführung, rhythmischer Präzision und der charakteristischen Dreivierteltaktstruktur, die den Wiener Walzer auszeichnet.

Die historische Bedeutung des Kaiserwalzers liegt nicht nur in seiner musikalischen Qualität, sondern auch in seiner Verankerung als Symbol der österreichisch-ungarischen Monarchie und des kulturellen Erbes der Donaumonarchie. Bis heute ist der Kaiserwalzer ein fester Bestandteil des klassischen Konzertrepertoires und genießt weltweit große Popularität.

Musikalisch zeichnet sich der Kaiserwalzer durch eine klare Form und Struktur aus. Das Werk besteht aus einer Einleitung, mehreren Walzerabschnitten und einer Coda. Typisch für Strauss sind die kontrastierenden Themen, die sich im Verlauf des Stücks abwechseln und wiederkehren. Die Melodien sind lyrisch und eingängig, wobei besonders der Hauptwalzer durch seine sangliche Linie besticht. Die Begleitung ist durch synkopierte Rhythmen und eine lebendige Bassführung geprägt.

Die Orchestrierung des Originalwerks erfolgte für ein großes Sinfonieorchester mit Streichern, Holz- und Blechbläsern sowie Schlagwerk. Die Klangfarben sind differenziert und betonen die tanzbare Leichtigkeit des Walzers. Die Harmonik ist chromatisch angereichert, was dem Werk eine besondere expressiv-dramatische Tiefe verleiht.

Die Bearbeitung für Blasorchester von Hans Kliment

Die Bearbeitung des Kaiserwalzers für Blasorchester durch Hans Kliment stellt eine bedeutende Adaption des Originalwerks dar. Kliment, ein renommierter Arrangeur und Dirigent, hat es verstanden, die klangliche Pracht des Sinfonieorchesters auf ein Blasorchester zu übertragen, ohne die musikalische Substanz zu verändern.

In seiner Instrumentation nutzt Kliment die typische Besetzung eines modernen Blasorchesters, bestehend aus Holzbläsern wie Flöten, Oboen, Klarinetten und Fagotten, Blechbläsern wie Trompeten, Hörnern, Posaunen und Tuben sowie Schlagwerk. Besonders hervorzuheben ist die Betontheit der Melodieführung in den Holz- und Blechbläsern, die den tanzbaren Charakter des Walzers unterstreicht. Die Rhythmusgruppe wird oft durch Perkussionsinstrumente ergänzt, um die dynamische Lebendigkeit des Originals zu bewahren.

In der Interpretation und Aufführungspraxis erfordert Kliments Bearbeitung von den Musikern ein hohes Maß an artikulatorischer Präzision, insbesondere in den synkopierten Passagen und den schnellen Läufen. Die Dynamik wird durch die Klangfülle des Blasorchesters besonders betont, was dem Werk eine festliche und majestätische Note verleiht. In der Aufführungspraxis wird oft Wert auf eine klare Phrasierung und eine ausgewogene Balance zwischen den Instrumentengruppen gelegt, um die Transparenz der Strauss’schen Orchestrierung zu wahren.

Eine der größten Herausforderungen dieser Bearbeitung besteht darin, die chromatischen Harmonien und die feinen Nuancen der Dynamik des Originals auf ein Blasorchester zu übertragen. Die Artikulation muss präzise sein, um die Leichtigkeit des Walzers nicht zu verlieren. Die Balance zwischen den Instrumentengruppen erfordert eine sorgfältige Probenarbeit, um ein homogenes Klangbild zu erzielen.

Die Bearbeitung des Kaiserwalzers durch Hans Kliment hat das Werk für ein neues Publikum zugänglich gemacht. Blasorchester, die oft in konzertanten und festlichen Anlässen auftreten, profitieren von dieser Adaption, da sie das Repertoire um ein klassisches Meisterwerk erweitern können. Für das Publikum bietet die klangliche Umsetzung für Blasorchester ein neues Hörerlebnis, das die Festlichkeit und Eleganz des Originals bewahrt, aber durch die Klangfarben des Blasorchesters eine eigene Note erhält.

Für Blasorchester ermöglicht die Bearbeitung, ein anspruchsvolles Werk der Wiener Klassik in das Programm aufzunehmen und damit die musikalische Bandbreite zu demonstrieren. Für das Publikum schafft die Bearbeitung eine Verbindung zwischen traditioneller Walzermusik und moderner Blasorchesterliteratur.

Der Kaiserwalzer von Johann Strauss Sohn bleibt ein Meisterwerk der Wiener Walzertradition, das durch die Bearbeitung von Hans Kliment für Blasorchester eine neue klangliche Dimension erhalten hat. Kliments Adaption bewahrt die musikalische Essenz des Originals und macht es gleichzeitig für Blasorchester und ihr Publikum zugänglich. Die Bearbeitung stellt damit eine Bereicherung des Repertoires dar und unterstreicht die Vielfalt und Flexibilität der Blasmusik. Sie zeigt, wie traditionelle Werke durch geschickte Arrangements für neue Klangkörper und Hörgewohnheiten lebendig gehalten werden können.

Text: musicainfo.net (KI)

Quellen/Sources:
Wikipedia: Kaiserwalzer
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Format/Umfang EUR
Kaiserwalzer (Empereur Valse) - hier klicken Kaiserwalzer (Empereur Valse) (Blasorchester), Partitur und Stimmen 126,00
Kaiserwalzer (Empereur Valse) - hier klicken Kaiserwalzer (Empereur Valse) (Blasorchester), Partitur 31,50
Bezirksblasorchester BAG Baden und Umgebung Live 2000 - hier klicken Bezirksblasorchester BAG Baden und Umgebung Live 2000, Audio-CD

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