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Meraner Herbstzauber - klicken für größeres Bild
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Meraner Herbstzauber - Notenbeispiel
Notenbeispiel
Titel Meraner Herbstzauber
Kategorie Blasorchester/HaFaBra
Unterkategorie Konzertmarsch
Besetzung Ha (Blasorchester)
Format/Umfang DirStm (Direktionsstimme und Stimmen)
Verlags-Artikelnr. KL 832a
Erscheinungsjahr 1956
Verkaufspreis 59,00 EUR (inkl. 10 % österr. USt.)
Komponist Hornof, Emil
Werkeverzeichnis Op.12
Schwierigkeitsgrad 2
Dauer 4:30
Zusatzinfo/Inhalt „Meraner Herbstzauber“ ist ein Konzertmarsch von Emil Hornof, 1897 in Meran geboren und 1966 in Brixen gestorben. Die Partitur zeigt einen markanten Marschbeginn, kräftige Tutti und ein ruhigeres Trio mit hervorgehobenen Flöten und Klarinetten. Der Notendruck trägt den Copyrightvermerk von 1956; eine Aufführung des Werks ist 1958 belegt. Der Titel verbindet den Marsch mit Merans herbstlicher Landschaft und Festkultur.

(© musicainfo.net)
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Programmnotizen: Ergänzungstext

„Meraner Herbstzauber“: Analyse und historische Einordnung

„Meraner Herbstzauber“ ist ein Konzertmarsch von Emil Hornof, op. 12. Die vorliegende Direktion B weist die Instrumentation als „eigene Instrumentation“ aus. Der Notendruck trägt den Copyrightvermerk 1956 des Wiener Musikverlags Johann Kliment. Das belegt eine Ausgabe beziehungsweise Rechteangabe aus diesem Jahr, nicht jedoch das genaue Entstehungsdatum der Komposition.

• Komponist und Werkgeschichte

Emil Wilhelm Hornof wurde 1897 in Meran geboren und starb 1966 in Brixen. Er wirkte als Organist, Kapellmeister und Komponist. Bereits als Kind spielte er in der Meraner Musikkapelle; später studierte er Kirchenmusik in Wien. Nach seiner Tätigkeit in Meran lebte und arbeitete er unter anderem in Innsbruck, Fieberbrunn und Jenbach. Der Eintrag im Österreichischen Musiklexikon führt „Meraner Herbstzauber“ als einen seiner Märsche an, nennt aber weder ein Entstehungsjahr noch konkrete Umstände der Komposition.[1]

Ein zeitgenössischer Hinweis auf die Aufführung findet sich in einer Liechtensteiner Zeitung vom 17. Mai 1958: „Meraner Herbstzauber“ von Hornof wird dort in einem Konzertprogramm aufgeführt. Der Bericht charakterisiert das Programm als volkstümlich und hebt die sorgfältige Probenarbeit hervor. Daraus lässt sich schließen, dass das Werk spätestens 1958 im Repertoire einer Musikkapelle stand. Eine umfassende Rezeptionsgeschichte oder eine belegte Aussage über die damalige Verbreitung des Marsches lässt sich aus diesem einzelnen Nachweis nicht ableiten.[2]

• Musikalische Anlage und Stilistik

Die Partitur zeigt eine für den Konzertmarsch typische Gliederung mit markantem Anfangsteil und einem deutlich bezeichneten Trio. Der regelmäßige, geradlinige Marschpuls bildet das Fundament. Kräftige Tutti-Abschnitte, also gemeinsam musizierte Passagen des Klangkörpers, wechseln mit melodisch hervorgehobenen Linien. Die wiederkehrenden Abschnitte und die klaren dynamischen Kontraste geben dem Stück eine gut erkennbare Form und unterstützen seine Wirkung im Freien wie im Konzertsaal.

Im Trio verändert sich der Charakter: Die Notation weist auf eine ruhigere, zurückgenommene Passage hin, in der eine kantablere Melodie hervortritt. Eine melodische Wendung für Flöte und Klarinette ist ausdrücklich markiert. Der Gegensatz zwischen dieser leichteren Klangfarbe und den kräftigeren Tutti-Passagen ist ein zentrales Gestaltungsmittel. Die Partitur legt damit eine Verbindung aus repräsentativem Marschgestus und lyrischem Mittelteil nahe. Eine konkrete programmatische Absicht, etwa die Darstellung einer bestimmten Landschaft oder eines Ereignisses, ist aus dem Notenmaterial allein jedoch nicht nachweisbar.

Die Bezeichnung „Konzertmarsch“ verweist auf eine doppelte Funktion: Das Werk hält den prägnanten Rhythmus und die klare Form eines Marsches ein, ist zugleich aber auf musikalische Wirkung und differenzierte Klanggestaltung ausgerichtet. Die ausgewiesene eigene Instrumentation macht die vorliegende Ausgabe zudem zu einem Dokument von Hornofs Arbeit für Blasorchester. Eine genaue Bewertung einzelner Instrumentengruppen oder harmonischer Details wäre anhand einer vollständigen, gut lesbaren Partitur und einer Aufführung zusätzlich abzusichern.

• Herbst in Meran und die regionale Verbindung

Merans Herbst ist durch die Lage im Etschtal und die Nähe zu den Bergen geprägt. Die geschützte Lage des Meraner Beckens und der Einfluss milderer Luft begünstigen vergleichsweise angenehme Herbsttage; zugleich bringen die Höhenlage und die umliegenden Berge deutliche Unterschiede zwischen Tal und Gebirge mit sich. Weinberge, Obstgärten und die herbstliche Verfärbung der Vegetation bestimmen das Landschaftsbild. Diese Merkmale liefern einen nachvollziehbaren regionalen Bezug zum Titel des Marsches, belegen aber nicht, dass Hornof das Werk ausdrücklich als musikalisches Landschaftsbild konzipierte.

Der Herbst ist in Meran außerdem eine Zeit öffentlicher Feste und kulinarischer Veranstaltungen. Das Traubenfest, das 2026 vom 16. bis 18. Oktober stattfindet, verbindet Weinbau, regionale Speisen, Musik und Festumzug.[3] Solche Anlässe zeigen, wie Blasmusik in Südtirol Teil gemeinschaftlicher Feierkultur sein kann. Ein Konzertmarsch wie „Meraner Herbstzauber“ passt in diesen Zusammenhang durch seine klare, festliche Anlage und seine Besetzung für Blasorchester. Die Verbindung bleibt jedoch eine kulturelle Einordnung: Ohne einen direkten Beleg ist nicht festzustellen, ob das Werk für das Traubenfest oder ein bestimmtes Herbstereignis komponiert wurde.

• Insgesamt steht „Meraner Herbstzauber“ an einer Schnittstelle von lokaler Erinnerung und Blasorchestertradition. Der Titel verweist auf Meran und den Herbst, die Partitur auf einen wirkungsvoll angelegten Konzertmarsch, und Hornofs Biografie auf eine enge musikalische Beziehung zu seiner Geburtsstadt. Belegt sind der Notendruck von 1956, Hornofs Lebensdaten und Tätigkeiten sowie eine Aufführungserwähnung aus dem Jahr 1958. Weitergehende Aussagen zur Entstehung und ursprünglichen Deutung des Werks bleiben mangels dokumentarischer Nachweise offen. •

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Konzertansage, Version 1:

Liebe Konzertgäste,

Meran ist geprägt von Weinbau, Obstgärten und einer lebendigen Festkultur. Im Herbst bringt das Traubenfest Menschen mit Musik, regionalen Traditionen und einem Festumzug zusammen. Auch die Musikkapellen gehören seit langem zum kulturellen Leben der Stadt.

Mit Meran eng verbunden ist Emil Wilhelm Hornof, 1897 hier geboren. Schon als Kind spielte er in der Meraner Musikkapelle. Später studierte er Kirchenmusik in Wien und wirkte als Organist, Kapellmeister und Komponist. Sein Konzertmarsch „Meraner Herbstzauber“, op. 12, verbindet einen markanten Marschrhythmus mit einem ruhigeren Trio, in dem Flöte und Klarinette hervortreten. Der Notendruck trägt den Copyrightvermerk von 1956; eine Aufführung des Werks ist 1958 belegt.

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Konzertansage, Version 2:

Wenn sich der Herbst über Meran legt, leuchten die Weinberge in warmen Farben, und in den Obstgärten klingt die Erntezeit nach. Zwischen Bergen und Stadt treffen sich Menschen zu Festen, Musik und geselligem Beisammensein. Im Oktober feiert Meran sein traditionsreiches Traubenfest, mit Musik und dem großen Festumzug. Es verbindet Weinbautradition, Musik und geselliges Beisammensein. Diese Atmosphäre trägt der Titel „Meraner Herbstzauber“ in sich.

Mitten in diese herbstliche Feststimmung führt uns „Meraner Herbstzauber“, op. 12. Der Komponist Emil Hornof wurde 1897 in Meran geboren. Sein Konzertmarsch verbindet einen markanten Marschrhythmus und kraftvolle Klänge des Blasorchesters mit einem ruhigeren Trio, in dem Flöte und Klarinette besonders hervortreten. Der Notendruck trägt den Copyrightvermerk von 1956; eine Aufführung des Werks ist 1958 belegt.

Freuen Sie sich auf „Meraner Herbstzauber“ von Emil Hornof.

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Text: © musicainfo.net (KI)

Quellen/Sources:
[1] Österreichisches Musiklexikon — „Hornof, Brüder“
[2] eLiechtensteinensia — Zeitungsausgabe vom 17.05.1958
[3] Meraner Land — „Das Traubenfest“ (Veranstaltung 16.–18.10.2026)
[-]Merano-Südtirol
[-]Deutsche Nationalbibliothek

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Format/Umfang EUR
Meraner Herbstzauber - hier klicken Meraner Herbstzauber (Blasorchester), Direktionsstimme und Stimmen 59,00
Meraner Herbstzauber - hier klicken Meraner Herbstzauber (Blasorchester), Particell/Direktionsstimme 12,00

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