Musikverlag Kliment
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Rosen aus dem Süden - klicken für größeres Bild
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Rosen aus dem Süden - Notenbeispiel
Notenbeispiel
Titel Rosen aus dem Süden
Kategorie Blasorchester/HaFaBra
Unterkategorie Konzertwalzer
Besetzung Ha (Blasorchester)
Format/Umfang PrtStm (Partitur und Stimmen)
Verlags-Artikelnr. KL 391
Serientitel Wiener Musik Edition
Erscheinungsjahr 1937
Verkaufspreis 126,00 EUR (inkl. 10 % österr. USt.)
Komponist Strauss, Johann Sohn
Arrangeur Kliment, Hans
Werkeverzeichnis Op.388
Schwierigkeitsgrad 3+
Zusatzinfo/Inhalt 'Rosen aus dem Süden' ist ein Walzer nach Motiven der Operette "Das Spitzentuch der Königin", und wurde nur wenige Wochen nach der Operette uraufgeführt. Johann Strauß dirigierte ihn selbst im Rahmen eines Konzertes seines Bruders Eduard, am 7. November 1880 im Musikvereinssaal in Wien.
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Programmnotizen: Ergänzungstext

Rosen aus dem Süden, op. 388 – Entstehung, Bedeutung und Blasorchesterbearbeitung durch Hans Kliment

Der Walzer „Rosen aus dem Süden“, op. 388, entstand im Jahr 1880 und ist ein Werk von Johann Strauss (Sohn). Er basiert auf Melodien aus der Operette „Das Spitzentuch der Königin“, die am 1. Oktober 1880 in Wien uraufgeführt wurde. Der Walzer selbst wurde kurz darauf, ebenfalls unter der Leitung von Johann Strauss, erstmals aufgeführt. Die Komposition gilt als typisches Beispiel für den Wiener Walzer und vereint romantische Melodien mit dem für Strauss charakteristischen Schwung und Eleganz. Die Themen des Walzers sind eng mit der Operette verknüpft, was ihm eine narrative Tiefe verleiht, die über reine Tanzmusik hinausgeht.

Musikalisch zeichnet sich „Rosen aus dem Süden“ durch eine klare, eingängige Melodieführung und eine harmonisch ausgewogene Instrumentierung aus. Die Struktur folgt dem klassischen Aufbau eines Konzertwalzers: Einleitung, fünf Walzerabschnitte und eine Coda. Besonders hervorzuheben ist die Verwendung von Streichern und Holzbläsern, die dem Werk seinen charakteristischen Klang verleihen. Die Rezeption des Walzers war von Anfang an positiv; er zählt bis heute zu den beliebtesten Werken von Johann Strauss und wird weltweit in Konzertsälen aufgeführt.

Die Blasorchesterbearbeitung durch Hans Kliment

Die Bearbeitung für Blasorchester durch Hans Kliment ist eine bedeutende Adaption des Originalwerks. Kliment, ein renommierter österreichischer Komponist und Arrangeur, übertrug die charakteristischen Melodien und harmonischen Strukturen des Walzers in eine Klangsprache, die den Besonderheiten eines Blasorchesters gerecht wird. Die Bearbeitung ist speziell für die Bedürfnisse von Blasorchestern konzipiert, die oft in festlichen oder konzertanten Kontexten agieren.

Besonderheiten der Bearbeitung:

- Instrumentierung: Kliment nutzt die klangliche Vielfalt eines Blasorchesters, um die romantischen Melodien des Originals zu betonen. Besonders die Holz- und Blechbläser erhalten solistische Passagen, die den Walzercharakter bewahren, aber gleichzeitig die Kraft und Strahlkraft eines Blasensembles zur Geltung bringen.
- Anpassung der Dynamik: Die Bearbeitung berücksichtigt die dynamischen Möglichkeiten eines Blasorchesters, was zu einer lebendigen und ausdrucksstarken Interpretation führt.
- Strukturtreue: Kliment hält sich eng an die ursprüngliche Form des Walzers, sodass die Bearbeitung als eigenständiges Werk wahrgenommen werden kann, das jedoch die Essenz des Originals bewahrt.

Die Blasorchesterfassung ist besonders in der Blasmusikszene beliebt, da sie es Ensembles ermöglicht, ein klassisches Werk des Wiener Walzers in ihrem Repertoire zu führen. Sie wird häufig bei Konzerten, Festumzügen und musikalischen Festivals gespielt und trägt so zur Verbreitung des Werks in einem neuen musikalischen Kontext bei.

Rezeption und Bedeutung beider Versionen

Der Originalwalzer „Rosen aus dem Süden“ ist ein fester Bestandteil des klassischen Repertoires und wird regelmäßig von Sinfonieorchestern weltweit aufgeführt. Seine Beliebtheit gründet auf der eingängigen Melodieführung und der Verbindung zu der Operette „Das Spitzentuch der Königin“. In der Wiener Klassik und Romantik gilt er als Musterbeispiel für die Verschmelzung von Tanzmusik und operettenhafter Erzählstruktur.

Die Blasmusikbearbeitung durch Hans Kliment hat dem Werk eine neue Zielgruppe erschlossen: Blasorchester und Blasmusikensembles. Durch die Adaption für Blasinstrumente wurde der Walzer auch in ländlichen Regionen und bei Volksfesten populär, wo Blasorchester eine zentrale Rolle spielen. Die Bearbeitung wird oft als gelungene Synthese zwischen klassischer Tradition und moderner Blasmusikpraxis gelobt. Sie ermöglicht es Ensembles, ein Stück der Wiener Walzertradition in ihr Programm aufzunehmen, ohne auf die typischen Klangfarben eines Blasorchesters verzichten zu müssen.

* „Rosen aus dem Süden“ op. 388 von Johann Strauss (Sohn) ist nicht nur ein Meisterwerk der Wiener Walzertradition, sondern auch ein Beispiel für die erfolgreiche Adaption klassischer Musik in neue Klangwelten. Die Bearbeitung durch Hans Kliment für Blasorchester hat das Werk einem breiteren Publikum zugänglich gemacht und seine musikalische Vielfalt unterstrichen. Beide Versionen – das Original und die Blasorchesterfassung – sind bis heute fester Bestandteil des musikalischen Erbes und werden in unterschiedlichen Kontexten geschätzt. *

Text: musicainfo.net (KI)

Quellen/Sources:
Kliment: Rosen aus dem Süden
Wikipedia: Rosen aus dem Süden
IMSLP: Rosen aus dem Süden, Op.388

Tags:

Flora, Welt der Pflanzen
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