Musikverlag Kliment
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Salut a Luxemburg - klicken für größeres Bild
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Salut a Luxemburg - Notenbeispiel
Notenbeispiel
Titel Salut a Luxemburg
Kategorie Blasorchester/HaFaBra
Unterkategorie Strassenmarsch
Besetzung Ha (Blasorchester)
Besetzungsart/Infos MBF (Marschbuch-Format)
Format/Umfang DirStm (Direktionsstimme und Stimmen)
Verlags-Artikelnr. KL 632
Doppelnummer/Set Libertas-Marsch
Erscheinungsjahr 1966
Verkaufspreis 39,00 EUR (inkl. 10 % österr. USt.)
Komponist Patzke, Edmund
Arrangeur Kliment, Hans II
Schwierigkeitsgrad 2
Dauer 2:30
Zusatzinfo/Inhalt Die luxemburgische Militärmusik, die 1896 nach österreichischem Muster reorganisiert wurde, entwickelte sich zu einem unverzichtbaren Bestandteil der nationalen Identität und Kultur. Mit Kompositionen wie "Salut a Luxemburg" von Edmund Patzke wird diese Tradition lebendig gehalten. Hans Kliments Bearbeitung für Mittelstufen-Blasorchester zeigt nicht nur die musikalische Anpassungsfähigkeit des Werkes, sondern auch den anhaltenden Einfluss der Militärmusik auf die luxemburgische Gesellschaft. Durch die Vereinfachung komplexer Strukturen ermöglicht Kliment neuen Generationen den Zugang zu einem bedeutenden kulturellen Erbe, das weiterhin eine zentrale Rolle in der luxemburgischen Musiklandschaft spielt.
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Die Geschichte der luxemburgischen Militärmusik im Kontext zur Marschkomposition "Salut a Luxemburg" von Edmund Patzke

Die Wurzeln der luxemburgischen Militärmusik reichen bis ins 19. Jahrhundert zurück, als die militärische Struktur des Großherzogtums formell etabliert wurde. Die bedeutendste Wende vollzog sich im Jahr 1896, als die luxemburgische Militärmusik nach dem Vorbild der österreichischen Militärmusik reorganisiert wurde. Diese Reform war geprägt von der Notwendigkeit, die militärische Disziplin und die gesellschaftliche Relevanz der Musik zu fördern. Bis dahin war Militärmusik in Luxemburg sporadisch und oft nach den Praktiken anderer Länder organisiert gewesen.

Die Reorganisation wurde unter der Leitung von militärischen und musikalischen Verantwortlichen durchgeführt, die sich um eine Professionalisierung der Ensembles und eine Stärkung der musikalischen Identität der Truppe bemühten. Als Resultat dieser Bemühungen erhielt die Militärmusik eine zentrale Rolle in öffentlichen Feiern, militärischen Zeremonien und nationalen Festen. Dieses Engagement trug erheblich zur kulturellen Wahrnehmung und Identität Luxemburgs bei, indem die Militärmusik als Bindeglied zwischen Bevölkerung und Armee fungierte.

Die Marschkomposition "Salut a Luxemburg" von Edmund Patzke

Eine herausragende Komposition in der Geschichte der luxemburgischen Militärmusik ist "Salut a Luxemburg", die von dem Komponisten Edmund Patzke verfasst wurde. Die Marschkomposition, die zum Repertoire der Militärmusik des Großherzogtums gehört, zeichnet sich durch ihre eingängige Melodie und ihre markante Rhythmik aus. Diese Elemente sind nicht nur für militärische Paraden, sondern auch für feierliche Auftritte in der Zivilgesellschaft geeignet.

Musikalisch gesehen ist "Salut a Luxemburg" geprägt von charakteristischen Marschstrukturen. Der Einsatz von marschtypischen Rhythmen – klar strukturierten Taktarten, betontem Schlag und dynamischen Wechseln – fördert die tänzerische Bewegung und die Disziplin. Der Marsch transportiert ein Gefühl von Stolz und Nationalbewusstsein, das durch die Verwendung von brillanten Bläserstimmen unterstützt wird.

Besonders interessant ist die harmonische Gestaltung im ersten Teil des Werkes. Patzke benutzt eine Mischung aus Dur- und Mollakkorden, die eine emotionale Tiefe und gleichzeitig aufmunternde Stimmung erzeugen. Dies spiegelt die duale Natur der Militärmusik wider: einerseits die starren, disziplinierenden Aspekte der Armee und andererseits die Feierlichkeit und den Gemeinschaftssinn, den die Musik hervorruft.

Die Bearbeitung für Mittelstufen-Blasorchester durch Hans Kliment

Die Bearbeitung von "Salut a Luxemburg" für Mittelstufen-Blasorchester durch Hans Kliment stellt eine wichtige Adaptation dar, um das Werk für eine breitere musikalische Basis zugänglich zu machen. Kliment, ein renommierter Arrangeur, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die ursprüngliche Essenz und den Charakter des Stückes beizubehalten, während er sie gleichzeitig für weniger erfahrene Musiker geeignet macht.

Bei der Analyse von Kliments Bearbeitung wird deutlich, dass er die harmonischen Strukturen und den melodischen Verlauf von Patzkes Original bewahrt hat. Die Instrumentation wird jedoch so angepasst, dass sie das besondere Klangspektrum eines Blasorchesters optimal nutzt. Kliment hat gezielt bestimmte Instrumente hervorgehoben, um den Marsch klanglich reichhaltiger zu gestalten, ohne die ursprüngliche Klarheit und Prägnanz der Melodie zu verlieren.

Ein zusätzliches Augenmerk legt Kliment auf die dynamische Umsetzung und die Intonation, sodass die Bearbeitung auch für Unterstufen-Blasorchester hervorragend umsetzbar ist. Die Energiespitzen und die Übergänge zwischen den verschiedenen Abschnitten sind so gestaltet, dass sie eine spannende und ansprechende Aufführung garantieren.

Quelle/source: musicainfo.net (KI)

Information:
Dr. Elisabeth Anzenberger, Dr. Friedrich Anzenberger

Tags:

Länder und Städte

Repertorium der Märsche

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