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Titel Siegesschwert, Das
Kategorie Blasorchester/HaFaBra
Unterkategorie Konzertmarsch
Besetzung Ha (Blasorchester)
Verlags-Artikelnr. KL 1272
Verkaufspreis 65,00 EUR (inkl. 10 % österr. USt.)
Komponist Fucik, Julius
Arrangeur Fischer, Gustav
Werkeverzeichnis Op.260
Schwierigkeitsgrad 2
Dauer 2:30
Zusatzinfo/Inhalt Der Marsch „Das Siegesschwert“ von Julius Fučík, gewidmet General Lothar Edlen von Hortenstein, spiegelt den militärischen Geist der k.u.k. Infanterie wider. Die Bearbeitung für Blasorchester durch Gustav Fischer erweitert die klanglichen und interpretatorischen Möglichkeiten des Werkes, was zu dessen anhaltender Bedeutung in der Blasmusik führte. Die Verbindung aus historischen Wurzeln, musikalischer Qualität und adaptiver Bearbeitung macht das Stück zu einem festen Bestandteil des deutschen und internationalen Blasorchesterspiels.
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„Das Siegesschwert“ von Julius Fučík op. 260: Historische Entstehung, musikalische Merkmale und die Blasorchester-Bearbeitung durch Gustav Fischer

Der Marsch „Das Siegesschwert“, op. 260, von Julius Fučík, stellt eines der bekanntesten Werke des Komponisten dar. Dieses Stück, ursprünglich für Militärkapelle konzipiert, ist eng verwoben mit der historischen und musikalischen Tradition der k.u.k. (kaiserlich und königlich) Armee. Von besonderem Interesse ist die Bearbeitung für Blasorchester durch Gustav Fischer, welche dem Werk eine erweiterte Wirkmächtigkeit und Zugänglichkeit verschaffte. Im Folgenden wird die Entstehung, Widmung, musikalische Charakteristik sowie die Bedeutung und Rezeption der Bearbeitung analysiert.

Entstehung und historische Widmung

Julius Fučík (1872–1916), oft als „Marsch Könng“ bezeichnet, verfasste „Das Siegesschwert“ im frühen 20. Jahrhundert, im Kontext der k.u.k. Monarchie. Die Widmung des Marsches verweist auf "Seiner Exzellenz, den Oberstinhaber des k.u.k. Infanterie Regiments Nr. 92, General der Infanterie Lothar Edlen von Hortenstein". Diese dedizierte Stellung ist auf der Originalpartitur explizit notiert und weist auf die militärische Funktion des Werkes als Ehrung und Motivation der Regimentseinheit hin. Die Widmung reflektiert den engen Bezug zwischen Militärmusik und der k.u.k. Armee, deren Traditionen und musikalische Kultur durch solche Kompositionen gestärkt wurden.

Musikalische Merkmale des Marsches „Das Siegesschwert“

Der Marsch zeichnet sich durch seine klare, formale Struktur aus, die typische rhythmische und melodische Elemente des Militärmarsches aufweist. Die Tonart unterstreicht die heroische und festliche Stimmung. Fučík nutzt charakteristische rhythmische Figuren, die prägnant und durchsetzungsfähig sind, um den Marschklang zu definieren. Die Instrumentierung ist ursprünglich für Militärkapellen gedacht, mit dominanten Blechbläsern, die den martialischen Charakter hervorheben, ergänzt durch Holzbläser und Schlagwerk für klangliche Vielfalt.

Melodisch zeigt „Das Siegesschwert“ eine ausgewogene Verbindung von eindringlichen Motiven und eingängigen Themen, die Wiedererkennbarkeit und Identifikation fördern. Harmonisch bleibt das Werk traditionell, mit akzentuierten Dominant- und Tonika-Formationen, die Spannung und Auflösung gekonnt inszenieren.

Die Bearbeitung von Gustav Fischer für Blasorchester

Die Übertragung durch Gustav Fischer, einen versierten Arrangeur und Dirigenten, bedeutete eine signifikante Erweiterung der Verbreitung und Aufführungsmöglichkeiten des Marsches. In der Bearbeitung werden die originalen Instrumentierungen für größere Blasorchester angepasst, was insbesondere eine differenzierte Klangfarbenpalette erlaubt. Fischer bediente sich einer vollständigen Bläserbesetzung inklusive moderner Klarinetten, Saxophone und einer erweiterten Perkussionsgruppe, wodurch das Stück an Vielfalt und Dynamik gewann.

Diese Bearbeitung betont nicht nur die martialischen Grade, sondern auch feinere klangliche Nuancen, die in der ursprünglichen Militärkapellenfassung weniger ausgeprägt sind. Dadurch wurde „Das Siegesschwert“ für konzertante und repräsentative Aufführungen in Blasorchestern zugänglich, was den Marsch über den militärischen Rahmen hinaus populär machte.

Die Wirkung der Bearbeitung durch Fischer ist in der Praxis der Blasmusik weitreichend. Das Werk findet sowohl in traditionellen als auch in modernen Blasorchestern regelmäßig Aufnahme ins Repertoire. Die erweiterte Klangfülle verleiht dem Marsch eine größere expressive Bandbreite, die sowohl konzertanten Zuhörern als auch den Ensembles gestalterische Möglichkeiten eröffnet. Historisch betrachtet, steht „Das Siegesschwert“ als Beispiel für den Übergang der Militärmusik in den öffentlichen Konzertbereich. Die Bearbeitung unterstreicht dabei die Rolle von Arrangeuren wie Fischer, die Werke der Militärtradition für neue Kontexte adaptieren und damit lebendig halten. Musiktheoretisch zeigt die Analyse, dass die Bearbeitung die klar strukturierte Form und prägnanten Metrumcharakter bewahrt, gleichzeitig aber texturale und dynamische Facetten reichert. Diese Balance zwischen Traditionswahrung und Innovation erklärt wesentlich den nachhaltigen Erfolg im Blasorchesterrepertoire.

Text: musicainfo.net (KI)
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Format/Umfang EUR
Siegesschwert, Das - hier klicken Siegesschwert, Das (Blasorchester) 65,00
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