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Titel
Tanzende Muse, Die
Kategorie
Blasorchester/HaFaBra
Unterkategorie
Konzertpolka
Besetzung
Ha
(Blasorchester)
Format/Umfang
DirStm
(Direktionsstimme und Stimmen)
Verlags-Artikelnr.
23
Erscheinungsjahr
1992
Komponist
Strauss, Josef
Arrangeur
Gans, Johannes
Werkeverzeichnis
Op.266
Schwierigkeitsgrad
2
Zusatzinfo/Inhalt
Die Polka Mazur „Die Tanzende Muse“ op. 266 von Josef Strauss, komponiert 1869, ist ein weniger bekanntes, aber musikalisch reizvolles Werk der Strauß-Dynastie. Das Stück beginnt in a-Moll und verbindet romantische Ausdruckskraft mit dem lebendigen Charakter eines Tanzes. Die Bearbeitung durch Johannes Gans für Unterstufenblasorchester vereinfacht die Instrumentierung und technische Anforderungen, behält jedoch den musikalischen Reiz bei.
(© musicainfo.net)
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Die Polka Mazur „Die Tanzende Muse“ op. 266 von Josef Strauss – Entstehung, musikalische Merkmale und Bearbeitung für Unterstufenblasorchester
Die Polka Mazur „Die Tanzende Muse“ op. 266 von Josef Strauss zählt zu den weniger bekannten, aber musikalisch reizvollen Werken der berühmten Strauß-Dynastie. Komponiert im Jahr 1869, vereint das Stück typische Merkmale der Romantik mit dem lebendigen Charakter eines Tanzes. Besonders interessant ist die Bearbeitung durch Johannes Gans für Unterstufenblasorchester, die dem Werk neue Zugänglichkeit und pädagogischen Wert verleiht. Dieser Aufsatz beleuchtet die Entstehung, musikalischen Besonderheiten sowie die Bedeutung der Bearbeitung für junge Blasorchester.
• Historische Entstehung und Kontext
Josef Strauss, der mittlere der drei berühmten Strauss-Brüder, komponierte „Die Tanzende Muse“ vermutlich während des Faschings 1869. Obwohl das Werk in a-Moll beginnt – eine für Tänze ungewöhnliche Tonart –, wurde es wahrscheinlich bei einem Ball uraufgeführt. Die genaue Tanzveranstaltung ist jedoch nicht überliefert. Die Polka Mazur entstand in einer Zeit, in der die Familie Strauss mit ihren Walzern und Tänzen das Wiener Musikleben prägte. „Die Tanzende Muse“ spiegelt dabei den typischen Charme und die Eleganz der Strauß’schen Tanzmusik wider, bleibt aber im Vergleich zu Werken wie „An der schönen blauen Donau“ oder „Frühlingsstimmen“ eher unbekannt.
• Musikalische Merkmale
„Die Tanzende Muse“ ist eine Polka Mazur, eine Tanzform, die sich durch ihren Dreivierteltakt und den typischen Mazurka-Rhythmus auszeichnet. Das Stück beginnt ungewöhnlich in a-Moll, was ihm eine melancholische Note verleiht, bevor es in hellere, tanzbare Passagen übergeht. Die Instrumentierung für Orchester betont die klangliche Vielfalt und den schwungvollen Charakter, der für die Strauß’sche Tanzmusik typisch ist. Die durchschnittliche Spieldauer beträgt etwa vier Minuten.
Musikalisch fällt das Werk durch seine lebendigen Rhythmen, elegante Melodieführung und die für Josef Strauss charakteristische Harmonik auf. Die Polka Mazur verbindet dabei die Leichtigkeit eines Tanzstücks mit der Ausdruckstiefe der Romantik, was sie zu einem interessanten Objekt für musikalische Analysen macht.
Die Bearbeitung für Unterstufenblasorchester durch Johannes Gans
Johannes Gans’ Bearbeitung von „Die Tanzende Muse“ für Unterstufenblasorchester ist eine pädagogisch wertvolle Adaption, die das Werk jungen Musikerinnen und Musikern zugänglich macht. Die Bearbeitung behält den lebendigen, tanzbaren Charakter des Originals bei, reduziert jedoch die technische Komplexität, um sie an das Spielniveau von Anfängerinnen und Anfängern anzupassen.
Besonderheiten der Bearbeitung sind die vereinfachte Instrumentierung, die die typische Besetzung eines Unterstufenblasorchesters berücksichtigt und die Melodien und Begleitstimmen so verteilt, dass alle Register des Ensembles eingebunden werden. Komplexe Passagen wurden vereinfacht, ohne den musikalischen Reiz zu mindern. Die Tonumfänge der einzelnen Instrumente bleiben im spielbaren Rahmen.
Die Bearbeitung eignet sich ideal, um junge Musikerinnen und Musiker mit der Strauß’schen Tanzmusik vertraut zu machen. Sie fördert das Zusammenspiel, das Rhythmusgefühl und die dynamische Gestaltung im Orchester. Die Bearbeitung von Johannes Gans unterstreicht die Ausdrucksmöglichkeiten von Blasinstrumenten und macht „Die Tanzende Muse“ zu einem attraktiven Stück für Schul- und Laienorchester, das sowohl musikalisch als auch pädagogisch überzeugt.
• Bedeutung und Reiz des Werks
„Die Tanzende Muse“ op. 266 ist ein Beispiel für die Vielfalt und Qualität der Strauß’schen Tanzmusik, die über die bekannten Walzer hinausgeht. Die Bearbeitung für Unterstufenblasorchester durch Johannes Gans verleiht dem Werk neue Aktualität und ermöglicht es jungen Musikerinnen und Musikern, sich mit einem Originalwerk der Wiener Klassik auseinanderzusetzen. Die Kombination aus historischer Bedeutung, musikalischem Reiz und pädagogischem Wert macht das Stück zu einer Bereicherung für das Repertoire von Blasorchestern.
• Die Polka Mazur „Die Tanzende Muse“ op. 266 von Josef Strauss ist ein faszinierendes, aber oft übersehenes Werk der Strauß-Dynastie. Durch die Bearbeitung von Johannes Gans für Unterstufenblasorchester erhält es eine neue Dimension: Es wird nicht nur als historisches Dokument, sondern auch als lebendiges, pädagogisch wertvolles Musikstück erfahrbar. Die Bearbeitung ermöglicht es jungen Musikerinnen und Musikern, die Eleganz und den Schwung der Strauß’schen Tanzmusik zu entdecken und weiterzutragen. •
Text: © musicainfo.net (KI)
Quellen/Sources:
Kliment: Tanzende Muse
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IMSLP: Die tanzende Muse, Op.266
Wiener Johann Strauss Orchester: Die tanzende Muse
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