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Weus'd a Herz hast wie a Bergwerk - klicken für größeres Bild
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Weus'd a Herz hast wie a Bergwerk - Notenbeispiel
Notenbeispiel
Titel Weus'd a Herz hast wie a Bergwerk
Kategorie Blasorchester/HaFaBra
Unterkategorie Hits, Schlager, Evergreen
Besetzung Ha (Blasorchester)
Format/Umfang PrtStm (Partitur und Stimmen)
Verlags-Artikelnr. KL 1390
Verkaufspreis 59,00 EUR (inkl. 10 % österr. USt.)
Komponist Fendrich, Rainhard
Arrangeur Lechner, Joe
Schwierigkeitsgrad 1
Zusatzinfo/Inhalt Neueste Unterhaltungsmusik für Blasorchester zu bearbeiten, ist in erster Linie ein Stilproblem. Vielleicht ist es der 'österreichische Zug' an Rainhard Fendrich, dass dies bei seiner Musik möglich wird. Hier ist es meisterlich gelungen, Blasmusik zu schreiben, die Musiker fordert und anspricht und die dennoch dem musikalischen Gehalt des Liedes sehr nahe kommt.
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Weus’d a Herz hast wie a Bergwerk – Analyse und Historie eines österreichischen Musikklassikers

Das Lied „Weus’d a Herz hast wie a Bergwerk“ von Rainhard Fendrich zählt zu den bekanntesten Werken des österreichischen Austropop. Seit seiner Veröffentlichung im Jahr 1983 hat es sich als kultureller Klassiker etabliert und wurde durch die Bearbeitung für Blasorchester von Joe Lechner in eine neue musikalische Dimension übertragen. Dieser Aufsatz beleuchtet die Entstehung und Bedeutung des Originals, analysiert die Besonderheiten der Blasorchester-Version und erörtert die Rezeption beider Fassungen im musikalischen und kulturellen Kontext.

• Entstehung und Bedeutung des Originals

Rainhard Fendrich, einer der prägendsten Vertreter der zweiten Generation des Austropop, veröffentlichte „Weus’d a Herz hast wie a Bergwerk“ im Jahr 1983 auf seinem Album „So ein Theater“. Der Titel, der sinngemäß „Wenn du ein Herz wie ein Bergwerk hast“ bedeutet, thematisiert auf humorvolle und nachdenkliche Weise menschliche Eigenheiten und zwischenmenschliche Beziehungen. Charakteristisch für das Lied sind seine eingängige Melodie und der typisch wienerische Dialekt, der Fendrichs Musik eine besondere Authentizität verleiht.

Das Werk verbindet traditionelle österreichische Elemente mit moderner Popmusik und spiegelt damit den kulturellen Wandel der 1980er-Jahre wider. Es wurde nicht nur auf Tonträgern veröffentlicht, sondern auch bei Live-Auftritten, etwa bei der Eröffnung der Wiener Festspielwochen, präsentiert. Die Popularität des Liedes beruht auf seiner musikalischen Qualität sowie der volksnahen und humorvollen Textgestaltung, die Fendrichs Markenzeichen darstellt.

Die Bearbeitung für Blasorchester durch Joe Lechner

Die Adaption von „Weus’d a Herz hast wie a Bergwerk“ für Blasorchester durch Joe Lechner ist ein Beispiel für die kreative Übertragung zeitgenössischer Popmusik in einen neuen musikalischen Kontext. Die Bearbeitung stellt insbesondere ein Stilproblem dar, da das Original durch Gesang, Gitarren und eine rhythmisch geprägte Begleitung geprägt ist, während ein Blasorchester andere klangliche Möglichkeiten bietet.

Joe Lechner gelingt es, die charakteristische Melodie und den Rhythmus des Originals zu bewahren und gleichzeitig die Klangfarben eines Blasorchesters optimal zu nutzen. Besonders hervorzuheben sind die Instrumentierung und das Arrangement: Saxophone, Trompeten und Posaunen ermöglichen eine farbenreiche und kraftvolle Klanggestaltung, die den humorvollen und lebensfrohen Charakter des Liedes unterstreicht. Lechner setzt auf eine klare Struktur, die den Refrain als zentrales Element hervorhebt und durch dynamische Kontraste zwischen den Strophen und dem Refrain Spannung erzeugt.

Eine besondere Herausforderung besteht darin, den dialektalen Gesang des Originals in instrumentale Passagen zu übertragen. Hier ist eine präzise Abstimmung der Artikulation und Phrasierung erforderlich, um die Authentizität des Stücks zu wahren. Die Bearbeitung zeigt, wie zeitgenössische Musik durch kreative Arrangements für Blasorchester zugänglich gemacht werden kann, ohne ihren ursprünglichen Charakter zu verlieren.

• Rezeption und kulturelle Bedeutung

Das Original von Rainhard Fendrich erfreut sich seit seiner Veröffentlichung großer Beliebtheit und gilt als fester Bestandteil der österreichischen Musikgeschichte. Live-Auftritte, insbesondere bei kulturellen Großveranstaltungen, haben den Bekanntheitsgrad des Liedes weiter gesteigert. Die Blasorchester-Version von Joe Lechner hat das Werk einer neuen Hörerschaft zugänglich gemacht und demonstriert, wie zeitgenössische Popmusik durch kreative Arrangements in andere musikalische Kontexte übertragen werden kann.

Kulturell betrachtet, steht das Lied für die Verbindung von Tradition und Moderne – ein Merkmal, das sowohl im Original als auch in der Bearbeitung für Blasorchester deutlich wird. Während Fendrichs Version den österreichischen Dialekt und die Popkultur der 1980er-Jahre verkörpert, betont Lechners Arrangement die Vielseitigkeit des Werkes und seine Eignung für unterschiedliche musikalische Ensembles. Beide Versionen tragen dazu bei, das kulturelle Erbe der österreichischen Musik zu bewahren und weiterzuentwickeln.

• „Weus’d a Herz hast wie a Bergwerk“ ist ein Beispiel dafür, wie ein Lied durch verschiedene Interpretationen und Arrangements neue musikalische Dimensionen gewinnen kann. Rainhard Fendrichs Original bleibt ein Klassiker des Austropop, während Joe Lechners Bearbeitung für Blasorchester zeigt, dass zeitlose Melodien und Texte auch in anderen musikalischen Gewändern überzeugen können. Beide Versionen unterstreichen die kulturelle Bedeutung des Werkes und seine Fähigkeit, unterschiedliche Hörerschichten anzusprechen. •

Text: musicainfo.net (KI)

Quellen/Sources:
Hamkunst: Austropop gestern und heute
Text/Chords
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