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Jetzt geh' ich ins Maxim aus der Operette 'Die Lustige Witwe' - klicken für größeres Bild
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Titel Jetzt geh' ich ins Maxim aus der Operette 'Die Lustige Witwe'
Kategorie Blasorchester/HaFaBra
Unterkategorie Musik aus Operette, Singspiel
Besetzung Ha (Blasorchester); [ (optional); VoSoTen (Tenor-Sologesang); / (oder); VoSoBar (Bariton-Sologesang)
Verlags-Artikelnr. KL 2253
Erscheinungsjahr 2015
Verkaufspreis 85,50 EUR (inkl. 10 % österr. USt.)
Komponist Lehár, Franz
Arrangeur Kanz, Joseph
Schwierigkeitsgrad 3
Zusatzinfo/Inhalt No. 4 aus der Suite 'Die Lustige Witwe'
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Dieses Auftrittslied des Danilo ist ein unheimlicher Ohrwurm. Man kann ihn kaum mehr los-werden. Gegenüber dem Original wurde der Titel um einen Ganzton nach C-Dur transpo-niert. Das erleichtert die Mitwirkung von Sängern; und nachdem die Partie des Danilo auch ein Bariton sein kann, werden diese dankbar um die bequemere Tonart sein. Es ist Aufgabe der Maestri, immer dann wenn ein Sänger mitwirkt, Ausdünnungen im Orchester vorzunehmen. Fehlt der Solist, so übernehmen Flügelhorn/Cornet und Tenorhorn/Eufonium den Solo-part. Auch hier sind verschiedene Lösungen möglich.

Dmitrij D. Schostakowitsch zitiert in seiner 7. "Leningrader Sinfonie", diese Melodie auf karikierende Weise. Die reisserischen Zeitungsberichte, über diese – unter dramatischen Umständen entstandene – Sinfonie waren grossteils alliierte Kriegspropaganda. Schostakowitsch war dagegen machtlos, die 7. Sinfonie war eigentlich schon vor Kriegsbeginn begonnen und er wurde von Stalin in dessen Propagandaschlacht eingespannt. Denn es war bekannt, dass Adolf Hitler die "Lustige Witwe" besonders schätzte; und so wollte man die Abscheu dem Faschismus gegenüber kundtun.

Bela Bartók hat dann 1943 diese Melodie in seinem "Concerto for Orchestra" verwendet. Die Leningrader Sinfonie und auch den Rummel, der ab 1942 um diese Sinfonie gemacht wurde, schätze er nicht sonderlich. So entstand eine fast bitterböse, ironische Abrechnung mit seinem viel bekannteren Kollegen. Er wusste wohl nicht, dass Lehár, trotz der äusseren Erfolge von den Faschisten in Deutschland und Ungarn nur geduldet war und oft – zusammen mit seiner Frau – um sein Leben fürchten musste; und dass es auch Schostakowitsch in seiner Heimat Russland nicht viel besser erging.

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