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Pique Dame - Notenbeispiel
Notenbeispiel
Titel Pique Dame
Kategorie Blasorchester/HaFaBra
Unterkategorie Ouvertüre, bearbeitet
Besetzung Ha (Blasorchester)
Format/Umfang DirStm (Direktionsstimme und Stimmen)
Verlags-Artikelnr. KL 58
Erscheinungsjahr 2013
Verkaufspreis 149,00 EUR (inkl. 10 % österr. USt.)
Komponist Suppé, Franz von
Arrangeur Pecsi, Josef; Reinau, Thorsten
Schwierigkeitsgrad 4+
Selbstwahlliste-Grad A4 (Einstufung Österreich Stufe D)
Dauer 8:20
Zusatzinfo/Inhalt Pique Dame ist eine Operette in zwei Akten von Franz von Suppé aus dem Jahr 1864 und basiert auf Suppés einaktiger Operette Die Kartenschlägerin, die erst zwei Jahre zuvor, am 26. April 1862, im Theater am Franz-Josefs-Kai uraufgeführt wurde. Dieser war kein Erfolg beschieden. Für das Grazer Thalia-Theater schrieb Franz von Suppé die Operette um.
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Programmnotizen: Ergänzungstext

Analyse der musikalischen Struktur der Ouvertüre zu „Pique Dame“ von Franz von Suppé

Die Operette „Pique Dame“ von Franz von Suppé, uraufgeführt 1864 in Wien, zählt zu den bedeutendsten Werken des Komponisten und ist ein klassisches Beispiel für die Wiener Operettentradition des 19. Jahrhunderts. Besonders bekannt ist die Ouvertüre, die durch ihre lebendige Melodik und dramatische Struktur besticht. Ursprünglich für Orchester komponiert, erfreut sich das Werk auch in Bearbeitungen für Blasorchester großer Beliebtheit. Die Ouvertüre verbindet lyrische Passagen mit dramatischen Akzenten und unterstreicht so die Handlung der Operette, die von Liebe, Intrige und dem Spiel mit dem Schicksal handelt.

Franz von Suppé schuf die Operette nach einer Vorlage von Alexander Puschkin. Die Ouvertüre, die oft separat aufgeführt wird, ist geprägt von eingängigen Melodien und einer dynamischen Instrumentierung, die typisch für Suppés Stil ist. Sie folgt der klassischen Ouvertürenform des 19. Jahrhunderts, die sich durch eine dramatische Exposition, eine lyrische Entwicklung und einen energischen Schluss auszeichnet. Suppé verbindet hier Elemente der Wiener Operette mit sinfonischen Strukturen.

Aufbau der Ouvertüre

Die Ouvertüre lässt sich in drei Hauptabschnitte gliedern, die sich an der Sonatenhauptsatzform orientieren. Die Exposition beginnt mit einem dramatischen Unisono-Motiv in den Streichern und Bläsern, das die Spannung der Handlung musikalisch vorwegnimmt. Harmonisch wird hier oft die Tonika betont, bevor ein plötzlicher Wechsel in Moll die dramatische Wendung andeutet. Das erste Hauptthema ist gesanglich und melodiös, während das zweite Hauptthema kontrastierend dramatischer und oft in Moll gehalten ist. Die Durchführung entwickelt die Themen modulatorisch weiter, wobei Suppé Tonartwechsel nutzt, um die dramatische Entwicklung zu verstärken. In der Reprise kehren die Hauptthemen in veränderter Form zurück, und die Coda beschließt das Werk mit einem beschleunigten Finale.

Suppés Orchestrierung ist farbenreich und effektvoll, typisch für die Romantik. Streicher tragen die melodische Linie, Holzbläser betonen lyrische Passagen, Blechbläser setzen akzentuierte Fanfaren, und das Schlagwerk unterstreicht rhythmische Höhpunkte. Die Ouvertüre wurde im Laufe der Zeit mehrfach für Blasorchester arrangiert, wobei die Bearbeitungen von Josef Pecsi und Thorsten Reinau besonders hervorzuheben sind. Diese Arrangements zielen darauf ab, die Originalkomposition für moderne Blasorchester spielbar zu machen, ohne den Charakter des Werkes zu verändern.

Besonderheiten der Bearbeitungen für Blasorchester von Josef Pecsi und der Anpassung für moderne Besetzung von Thorsten Reinau

Josef Pecsi, ein ungarischer Dirigent und Arrangeur, spezialisierte sich auf Blasmusik. Seine Bearbeitungen zeichnen sich durch eine klare Struktur und eine ansprechende Klangbalance aus. Pecsi bleibt eng am Original und betont die klassische Instrumentierung, während er die Stimmen so anpasst, dass sie für Blasorchester gut umsetzbar sind. Thorsten Reinau, ein zeitgenössischer Arrangeur, hat die Ouvertüre für moderne Blasorchester weiterentwickelt. Seine Version berücksichtigt aktuelle Spieltechniken und Klangvorstellungen, um das Werk für heutige Ensembles attraktiv zu gestalten. Reinau integriert moderne Klangfarben und dynamische Effekte, die das Werk für ein zeitgenössisches Publikum ansprechend machen.

Die Bearbeitungen bewahren die musikalische Substanz der Ouvertüre und ermöglichen es Blasorchestern, das Werk authentisch und wirkungsvoll zu interpretieren. Im Vergleich zu anderen Ouvertüren Suppés zeigt „Pique Dame“ ein dramatischeres Klangbild, eine komplexere Themenentwicklung und eine opernhafte Dimension. Die Ouvertüre bleibt ein zentrales Repertoirestück für Blasorchester und wird durch die Bearbeitungen von Pecsi und Reinau nicht nur erhalten, sondern auch für neue Generationen von Musikern und Zuhörern zugänglich gemacht.

* Die Kombination aus traditioneller Komposition und moderner Arrangementkunst macht die Ouvertüre zu einem zeitlosen Klassiker der Blasmusik. Sie ist ein Meisterwerk der Operettenliteratur, das durch seine dramatische Struktur und eingängige Melodik besticht. Die Bearbeitungen zeigen, wie das Werk für Blasorchester adaptiert werden kann, ohne seinen Charakter zu verlieren. Pecsi bietet eine traditionelle, klangtreue Version und Reinau erweitet die Partitur auf moderne Spieltechniken und eine dynamischere Interpretation. Diese Versionen ermöglichen es Blasorchestern, die musikalische Tiefe und dramatische Wirkung des Originals zu vermitteln. *

Text: musicainfo.net (KI)

Quellen/Sources:
Wikipedia: Pique Dame
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Format/Umfang EUR
Pique Dame - hier klicken Pique Dame (Blasorchester), Direktionsstimme und Stimmen 149,00
Pique Dame - hier klicken Pique Dame (Blasorchester), Partitur 36,00

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